1. Abflug nach Afrika, dem Sommer hinterher

    15. September 2016

     

    In den Brutgebieten des Schreiadlers in Nordost- und Mitteleuropa herrscht in diesen Tagen ungewöhnlich warmes Sommerwetter. Trotzdem hat vor wenigen Tagen der Herbstzug der Schreiadler begonnen. Denn der Winter kann auf der Nordhalbkugel schnell hereinbrechen und bis dahin müssen alle Schreiadler das südliche Afrika erreicht haben. Also gilt es, keine Zeit zu verlieren. Da die Jungvögel mittlerweile selbstständig sind hält die Altvögel nichts mehr an ihren Brutplätzen und sie beginnen den Zug Richtung Afrika, dem Sommer auf die Südhalbkugel hinterher. Die Jungvögel werden wenig später selbstständig hinterher ziehen.

     

    Die Zugrouten von telemetrierten Schreiadlern können in den nächsten Wochen detailliert verfolgt werden. Sie alle wurden europaweit bei verschiedenen Projekten mit einem Sender ausgestattet und ihre Ortungsdaten werden auf verschiedenen Internetseiten zum Teil ständig aktualisiert. Die Initiatoren dieser Seiten sind die Weltarbeitsgruppe Greifvögel e.V. (Deutschland) und birdmap (Lettland & Estland). Von den telemetrierten Schreiadlern hat Haage auf der Seite von birdmap den Zug bereits begonnen: Während er am 07.09.2016 noch in Estland geortet wurde, hält er sich am 15.09.2016 bereits knapp 600 km südlicher in Weißrussland auf.

     

    birdmap WWGBP

    Auf der Interetseite der lettischen Firma Ornitela kann außerdem die Zugroute eines Schrei-Schelladler-Hybriden verfolgt werden, der in den letzten Jahren auch über die Meerenge von Gibraltar ach Afrika gezogen ist. Im August diesen Jahres zog der Hybrid über Mitteldeutschland und es scheint, dass er auch in diesem Jahr wieder über Gibraltar nach Afrika ziehen wird.

     

    Die ziehenden Schreiadler sind auf ihrer 10.000 Kilometer langen Reise in den kommenden Wochen zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Eine häufige Todesursache ist leider noch immer die illegale Jagd in den Ländern des Nahen Ostens oder auch in der Türkei, in der leider auch im Frühjahr 2016 ein  besendertes Adlermännchen aus Mecklenburg-Vorpommern durch Abschuß verloren ging. Die Deutsche Wildtier Stiftung unterstützt daher internationale Bemühungen zum Schutz von ziehenden Arten.

     

    Eine neue Gefahr scheint sich gerade vor allem in Israel zu entwickeln. Dort, wo die gesamte Weltpopulation der Schreiadler auf schmaler Front an der Küste des Mittelmeeres Richtung Suez zieht, entstehen zur Zeit riesige Windparks. Das Kollisionsrisiko für den Schreiadler und viele andere Zugvögel steigt von Jahr zu Jahr.

     

    Während des Frühjahrs 2016 wurden auch noch auf zwei weiteren Internetseiten die Zugrouten telemetrierter Schreiadler veröffentlicht. Den Beitrag zum Frühjahrszug der Schreiadler 2016 finden Sie hier. 


  2. Ausstellungseröffnung zum Schreiadler im Ostpreußischen Landesmuseum

    30. August 2016

     

    Der Schreiadler ist bis heute ein Charaktervogel der artenreichen Laub- und Mischwälder Ostpreußens. Die erste umfassende Darstellung seiner Biologie basiert auf Beobachtungen, die 1930 am westlichen Rand der damaligen Johannisburger Heide, heute die polnische Puszcza Piska, und damit in dem noch heute größten, geschlossenen Waldgebiet Ostpreußens gemacht wurden. Grund Genug für das Ostpreußische Landesmuseum in Lüneburg, dem Schreiadler eine Ausstellung zu widmen. In ihrem Mittelpunkt steht die Fotoausstellung zum Schreiadler der Deutschen Wildtier Stiftung.

     

    AusstellungseröffnungOL_LG_Schreiadler
    „Der Schreiadler – Kleiner Adler mit großen Problemen“
    am Freitag, den 09. September 2016 um 18:30 Uhr
    Eintritt frei!

     

    Veranstaltungsort
    Neubau des Ostpreußischen Landesmuseums
    Heiligengeiststraße 38
    21335 Lüneburg

     

    Vorträge zur Ausstellungseröffnung
    „Der Schreiadler in Ostpreußen“ (Dr. Christoph Hinkelmann, Ostpreußisches Landesmuseum)
    „Der Schreiadler im Fokus“ (Dr. Andreas Kinser, Deutsche Wildtier Stiftung)

     

    Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Reservierung wird empfohlen.

    Die Ausstellung wird noch bis zum 30. Oktober 2016 im Ostpreußischen Landesmuseum zu sehen sein.

     

    Zu einer Pressemeldung des Ostpreußischen Landesmuseums gelangen Sie hier.


  3. Europaweiten Studie zum Rückgang der Feldvögel

    19. August 2016

    Lebensraum des Schreiadlers

     

    Der Rückgang der Feldvögel kann unter den derzeitigen Vorgaben der Agrar- und Naturschutzpolitik der Europäischen Union nicht gestoppt werden. Zu diesem Ergebniss kommt eine gemeinsame Studie von acht europäischen Forschungseinrichtungen und Verbänden. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die Naturschutzpolitik durch EU-Vogelschutzrichtlinie und Agrarumweltprogramme zwar einen wichtigen Beitrag zum Erhalt vieler Vogelarten in den agrarisch geprägten Lebensräumen leistet, sie den durch die Agrarpolitik ausgelösten dramatischen Artenschwund aber derzeit nicht stoppen kann. Nach Meinung der Autoren, zu denen auch Wissenschaftler des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten (DDA) gehören, führt besonders die Förderpolitik der EU zu einer immer intensiveren Landwirtschaft und dadurch zu immer schlechteren Lebensbedingungen für die Feldvogelarten.

     

    Die Wissenschaftler untersuchten die Entwicklung aller 39 EU-weit verbreiteten häufigen Feldvogelarten von 1981 bis 2012. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass je mehr EU-Vogelschutzgebiete in der Agrarlandschaft ausgewiesen wurden und je größer der Anteil der durch Agrarumweltmaßnahmen geförderten Agrarfläche war, die durch die Intensivierung der Landwirtschaft verursachten Bestandsrückgänge desto geringer ausfielen. Diese offensichtlich erfolgreichen Naturschutzinstrumente reichen jedoch nicht aus, um den Rückgang der Vögel der Agrarlandschaft zu stoppen.

     

    Zu der europaweiten Studie zum Rückgang der Feldvögel gelangen Sie hier:

    Gamero et al. (2016): Tracking Progress Towards EU Biodiversity Strategy Targets: EU Policy Effects in Preserving its Common Farmland Birds. Conservation letters, DOI: 10.1111/conl.12292

     

    Von der Intensivierung der Landwirtschaft ist in besonderem Maße auch der Schreiadler und der Rotmilan betroffen. Die Deutsche Wildtier Stiftung hat daher bereits im Jahr 2014 Vorschläge für Schreiadler-freundliche Agrarumweltmaßnahmen veröffentlicht.


  4. Schreiadler-Ausstellung im Tierpark Ueckermünde

    22. Juni 2016

    Die Foto-Wanderausstellung der Deutschen Wildtier Stiftung zum Schreiadler ist umgezogen: Vom 20. Juni bis zum 05. September ist die Ausstellung täglich zwischen 10.00 und 18.00 Uhr im Tierpark Ueckermünde zu sehen. Hier am Stettiner Haff und ganz in der Nähe zu einigen der letzten Schreiadler-Brutplätze schildert die Ausstellung mit 29 professionellen Schreiadler-Fotografien das Jahr des bedrohten Greifvogels. Die Besucher begegnen ihm bei seiner Rückkehr in die Brutgebiete im April, verfolgen die Jungenaufzucht und das Phänomen des Kainismus und begleiten ihn zurück auf seinem gefahrvollen Zug ins Winterquartier im südlichen Afrika. Die Ausstellung schildert jedoch auch die Gefährdungs-Ursachen und Strategien zum Schutz der letzten bei uns brütenden Schreiadler.

     

    Die Fotoausstellung wurde im Rahmen des E+E-Projektes zur „Sicherung und Optimierung von Lebensräumen des Schreiadlers in Mecklenburg-Vorpommern“ erarbeitet. Das Projekt wird u.a. vom Bundesamt für Naturschutz und durch das Land Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

     

    Ausstellungsort:
    Tierpark Ueckermünde
    Chausseestraße 76
    17373 Ueckermünde
    Tel.: 0049 (39771) 5494 0


  5. Studie zu kombinierter Agrarumweltmaßnahme ‚Birdfields‘

    16. Juni 2016

     

    Die Bestände vieler Feldvogelarten sind stark rückläufig und Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM) sind fast immer teuer und fast nie effizient. AUKMs für den Schreiadler und andere Greifvögel sind in den meisten EU-Mitgliedstaaten sogar gänzlich unbekannt. Ein niederländisches Autorenteam testete daher eine neue AUKM namens „Birdfields“, welche gezielt mit Blick auf die Ökologie der Wiesenweihe (Circus pygargus) entworfen wurde.

     

    Die AUKM Birdfields kombiniert Flächenstilllegungs- und Luzerneflächen. Die Streifen von Stilllegungsflächen dienen dabei der Steigerung der Wühlmauszahlen, während die Streifen von Luzerne dazu dienen, die Wühlmäuse zugänglich zu machen, nachdem die Luzerne geerntet wurde. Die Ergebnisse der Studie belegen, dass die Wühlmausdichten in der Regel auf den Stilllegungsflächen am höchsten sind. Die mit GPS-Loggern ausgestatteten Weihen hielten sich dennoch bevorzugt auf den gemähten Luzerneflächen auf. Somit scheint die Beuteverfügbarkeit wichtiger zu sein, als die Dichte von Beutetieren. Demnach ist Birdfields effektiver für die Wiesenweihe als die bisherigen AUKM. Ein weiterer Vorteil ist die zusätzliche Ernte der Luzerne, welche Birdfields im Vergleich zu anderen AUKMs wesentlich günstiger macht.

     

    Die Ergebnisse legen nahe, AUKMs auch mit dem Ziel der erhöhten Beuteverfügbarkeit zu entwickeln, da diese für die Habitatwahl der Zielarten wichtiger zu sein scheint sein scheint als die Beutetierdichte. Bei der Bewertung des Wirkungsgrades von AUKMs muss somit auch die Verfügbarkeit von Beutetieren beziehungsweise der tatsächliche Jagderfolg und nicht nur die Abundanz der Beutetiere berücksichtigt werden.

     

    Die Veröffentlichung im IBIS finden Sie hier.

    Schlaich, A. E., Klaassen, R. H. G., Bouten, W., Both, C., Koks, B. J. (2015), Testing a novel agri-environment scheme based on the ecology of the target species, Montagu’s Harrier Circus pygargus. Ibis, 157: 713–721. doi: 10.1111/ibi.12299

     

    Schreiadler-gerechte FörderungDie Deutsche Wildtier Stiftung hat mit Blick auf die Neugestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union im Jahr 2014 einen Leitfaden zur Schreiadler-gerechten Förderung veröffentlicht. Der Leitfaden steht für Sie hier zum download bereit.

     


  6. Schreiadler-Ausstellung im Naturpark Nossentiner/ Schwinzer Heide

    10. Mai 2016

    Die Foto-Wanderausstellung der Deutschen Wildtier Stiftung zum Schreiadler macht Station im Naturpark Nossentiner/ Schwinzer Heide. Vom 02. Mai bis zum 18. Juni ist die Ausstellung täglich zwischen 10.00 und 17.00 Uhr im Karower Meiler, dem Kultur- und Informationszentrum des Naturparks, zu sehen.

     

    Weite Wälder, stille Seen sowie zahlreiche historische Kirchen, Klöster und Gutshäuser sind das besondere Kennzeichen des Naturparks Nossentiner/ Schwinzer Heide. Im Gebiet gibt es 60 Seen, von denen der Krakower Obersee der größte ist. Er gilt als Paradies für Wasservögel. Über 300 km Rad- und Wanderwege sowie 160 km Reitwege bieten jederman vielfältige Urlaubserlebnisse, zu denen bis Mitte Juni auch die Fotoausstellung zum Schreiadler gehören kann. Die Ausstellung schildert mit 29 professionellen Schreiadler-Fotografien das Jahr des bedrohten Greifvogels. Die Besucher begegnen ihm bei seiner Rückkehr in die Brutgebiete im April, verfolgen die Jungenaufzucht und das Phänomen des Kainismus und begleiten ihn zurück auf seinem gefahrvollen Zug ins Winterquartier im südlichen Afrika. Die Ausstellung schildert jedoch auch die Gefährdungs-Ursachen und Strategien zum Schutz der letzten bei uns brütenden Schreiadler.

     

    Die Fotoausstellung wurde im Rahmen des E+E-Projektes zur „Sicherung und Optimierung von Lebensräumen des Schreiadlers in Mecklenburg-Vorpommern“ erarbeitet. Das Projekt wird u.a. vom Bundesamt für Naturschutz und durch das Land Mecklenburg-Vorpommern gefördert.


  7. Bühne frei für Adler-TV

    14. April 2016

    In diesem Jahr sind die Schreiadler deutlich früher in ihre Brutgebiete zurückgekehrt als in den vergangenen Jahren. Bereits Mitte März wurden die ersten Exemplare zum Beispiel in der Feldberger Seenlandschaft beobachtet und auch die meisten telemetrierten Schreiadler sind bereits in Europa. Beste Voraussetzungen also, um den Vorhang für die diesjährige Saison von Adler-TV, dem live-Blick in den Schreiadlerhorst per webcam, zu lichten.

    Adler-TV Greifvogel Schreiadler

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    Neue Technik für schnelles Internet

    Für die Brutsaison 2016 hat Ugis Bergmanis, der lettische Schreiadlerexperte und Kooperationspartner der Deutschen Wildtier Stiftung, sogar zwei Bühnen für Adler-TV hergerichtet. Die beiden webcams sind Teil eines Projektes der Joint Stock Company “Latvijas valsts meži”, der Staatlichen Forstverwaltung in Lettland und sind mit einer deutlich besseren Technik ausgestattet als in den vergangenen Jahren. Einziger Nachteil: Um den Stream störungsfrei beobachten zu können wird zukünftig eine höhere Anforderung an die Internetverbindung gestellt. Doch wenn die Technik mitspielt können die Voraussetzungen für eine spannende Brutsaison mit faszinierenden Naturerlebnissen per Mausklick kaum besser sein: Bühne 1 von Adler-TV wurde von einem Schreiadler-Weibchen am Vormittag des 10.April zum ersten mal besucht und auf Bühne 2 sind bereits beide Altvögel am Morgen des 09. April gelandet. Seitdem werden sie regelmäßig in Horstnähe beobachtet und bereiten das Nest für die Brut vor.

     

    Best of Adler-TV 2011 bis 2014

    Seit dem Frühjahr 2011 hat die Deutsche Wildtier Stiftung das webcam-Projekt zum Schreiadler in Lettland unterstützt, bei dem das Brutgeschehen an zwei dortigen Schreiadlerhorsten in Echtzeit ins Internet übertragen wird. Das eigentliche Ziel des Projektes ist, Umfang und Art der Beutetiere, mit denen die Altvögel ihre Küken füttern, zu untersuchen. Im Frühjahr vor der Ankunft der Schreiadler installiert dafür der lettische Schreiadler-Experte und Kooperationspartner der Deutschen Wildtier Stiftung Dr. Uģis Bergmanis an zwei bekannten Horsten je eine versteckte Kamera.

     

    Ein Best of Adler-TV aus den Jahren 2011 bis 2014 finden Sie hier.

     

     

     

     


  8. Schreiadler ist „Viech des Monats“

    1. März 2016

    Der kleinste Adler Deutschlands ist vom Aussterben bedroht. Es gibt nur noch knapp hundert Schreiadler-Paare, ein Drittel davon ist im Brandenburg zu Hause. Was bedroht den Schreiadler, wie lebt er – und warum heißt er überhaupt Schreiadler? Der Vogelexperte Derk Ehlert gibt im kulturradio des rbb Auskunft.

     

    Den Radiobeitrag über den Schreiadler auf der rbb Mediathek gelangen Sie hier. 


  9. Aufbruchstimmung bei telemetrierten Schreiadlern

    24. Februar 2016

     

    Endlich geht es los! Die ersten Schreiadler sind in den vergangenen Tagen in ihren Winterquartieren in Simbabwe, Botswana oder Namibia aufgebrochen und habe die Heimreise nach Europa angetreten. Ob Aadu, Arlie, Max oder Haage: Ihre Zugroute und die von über 20 weiteren Schreiadlern können in den nächsten Wochen detailliert verfolgt werden. Sie alle wurden europaweit bei verschiedenen Projekten mit einem Sender ausgestattet und ihre Ortungsdaten werden auf verschiedenen Internetseiten ständig aktualisiert. Die Initiatoren dieser Seiten sind das Komitet Ochrony Orłów (Polen), die Milvus Group (Rumänien), die Weltarbeitsgruppe Greifvögel e.V. (Deutschland) und birdmap (Lettland & Estland). Unter den besenderten Vögeln sind Jung- und Altvögel und Männchen und Weibchen.

    Milvus Group WWGBP

    Komitetbirdmap

    Die ziehenden Schreiadler sind auf ihrer 10.000 Kilometer langen Reise in den kommenden Wochen zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Eine häufige Todesursache ist leider noch immer die illegale Jagd in den Ländern des Nahen Ostens oder auch in der Türkei. Die Deutsche Wildtier Stiftung unterstützt daher internationale Bemühungen zum Schutz von ziehenden Arten.


  10. Fotoausstellung zum Schreiadler in der Blumberger Mühle

    12. Februar 2016

     

    Wenn Anfang April die seltenen Schreiadler in ihre Brutreviere in das Biospährenreservat Schorfheide-Chorin und die Uckermark zurückkehren, werden sie vielleicht ein bisschen aufmerksamer beobachtet als in den vergangenen Jahren. Denn das NABU-Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle (BBM) in der Nähe von Angermünde zeigt noch bis zum 20. April die Schreiadler-Fotoausstellung der Deutschen Wildtier Stiftung. Die offizielle Eröffnung der Fotoausstellung zum Schreiadler findet am 20. März 2016 im Rahmen der Saisoneröffnung des BBM statt.

     

    Das BBM ist mit jährlich ca. 25.000 Besuchern ein besonderer Anziehungspunkt in der Region. Als das Hauptinformationszentrum des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin informiert es in der Innenausstellung über naturnahe Buchenwälder als die typischen Waldlandschaften im Nordosten Brandenburgs. Besucher können diesen Waldtyp mit seinen verschiedenen Bewirtschaftungsformen und Bewohnern in der Ausstellung erkunden. Bei einem Rundgang durch das Außengelände können sie die verschiedenen Landschaftstypen der Region kennenlernen.