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Beiträge

GPS-Telemetrie, Greifvögel, Senderdaten

Abgehoben: telemetrierte Schreiadler auf dem Weg nach Europa

15. März 2020/in Erleben, Zugverhalten/von Andreas Kinser

Endlich geht es los! Die ersten Schreiadler sind in den vergangenen Tagen in ihren Winterquartieren in Simbabwe, Botswana oder Namibia aufgebrochen und habe die Heimreise nach Europa angetreten. Ob Karin, Magnus oder Mälgandi: Die Zugroute von vier Schreiadlern kann in den nächsten Wochen detailliert verfolgt werden. Sie alle wurden von Ornithologen in Estland mit einem Sender ausgestattet und ihre Ortungsdaten werden auf der Internetseite birdmap ständig aktualisiert.

birdmap

Bis die Schreiadler ihre Brutgebiete in Europa erreicht haben, sind sie mindestens 65 Tage unterwegs. Das ist auch für einen echten Vielflieger kein Spaziergang! Unterwegs legen sie daher regelmäßig längere Flugpausen ein um sich mit Nahrung zu stärken. Ihre bevorzugte Beute sind kleinere Vögel wie beispielsweise die Blutschnabelweber. Sie sind zwölf Zentimeter groß und leben in den Savannen Afrikas. Sie liefern Magnus – und all den anderen Schreiadlern auf ihrem Frühjahrszug Richtung Europa – die nötige Energie für den Langstreckenflug. Neben Nahrungsmangel und Windparks bedroht auch die illegale Jagd den Langstreckenzieher. In manchen Ländern Afrikas und des Nahen Ostens sind Greifvögel noch immer als Trophäe sehr beliebt.

https://www.schreiadler.org/wp-content/uploads/2017/03/beitragsbild_gps-telemetrie_birdmap.jpg 723 1296 Andreas Kinser https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2020/01/dewist_logo_2017-300x300-1.gif Andreas Kinser2020-03-15 08:19:562020-09-22 11:52:11Abgehoben: telemetrierte Schreiadler auf dem Weg nach Europa

Aufbruchstimmung bei telemetrierten Schreiadlern

24. Februar 2016/in Schreiadler/von Andreas Kinser

 

Endlich geht es los! Die ersten Schreiadler sind in den vergangenen Tagen in ihren Winterquartieren in Simbabwe, Botswana oder Namibia aufgebrochen und habe die Heimreise nach Europa angetreten. Ob Aadu, Arlie, Max oder Haage: Ihre Zugroute und die von über 20 weiteren Schreiadlern können in den nächsten Wochen detailliert verfolgt werden. Sie alle wurden europaweit bei verschiedenen Projekten mit einem Sender ausgestattet und ihre Ortungsdaten werden auf verschiedenen Internetseiten ständig aktualisiert. Die Initiatoren dieser Seiten sind das Komitet Ochrony Orłów (Polen), die Milvus Group (Rumänien), die Weltarbeitsgruppe Greifvögel e.V. (Deutschland) und birdmap (Lettland & Estland). Unter den besenderten Vögeln sind Jung- und Altvögel und Männchen und Weibchen.

Milvus Group WWGBP

Komitetbirdmap

Die ziehenden Schreiadler sind auf ihrer 10.000 Kilometer langen Reise in den kommenden Wochen zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Eine häufige Todesursache ist leider noch immer die illegale Jagd in den Ländern des Nahen Ostens oder auch in der Türkei. Die Deutsche Wildtier Stiftung unterstützt daher internationale Bemühungen zum Schutz von ziehenden Arten.

https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2020/01/dewist_logo_2017-300x300-1.gif 0 0 Andreas Kinser https://www.rothirsch.org/wp-content/uploads/2020/01/dewist_logo_2017-300x300-1.gif Andreas Kinser2016-02-24 08:19:562016-02-24 08:23:29Aufbruchstimmung bei telemetrierten Schreiadlern

Publikationen zum Thema Schreiadler

Hier können Sie die Publikationen bestellen
  • Schreiadler, Kainismus,
    Schreiadler WebCam 202312. Juni 2023 - 10:09
  • Gefiederte Biodiversität Deutschlands und Europas1. Juli 2021 - 11:01
  • Wald
    Adler gschlüpft!16. Juni 2021 - 10:40
  • World Migratory Bird Day fordert Erhalt der Lebensraum-Konnektivität für Zugvögel8. Oktober 2020 - 16:03
  • Schreiadler Fotoausstellung
    Schreiadler-Fotoausstellung im LUNG/ Güstrow8. Oktober 2020 - 13:00

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