Beiträge

Adler geschlüpft!

Der lettische Schreiadler-Experte Ugis Bergmanis hat es als Erster bekanntgegeben: Heute morgen um 09.20 Uhr lettischer Ortszeit, dass heißt um 08.20 unserer Zeit, ist im lettischen Naturreservat Teiči ein Schreiadler-Küken vor laufenden Kameras geschlüpft. Und so ein bisschen Vaterstolz gehört bei Ugis sicherlich dazu, denn er hat im zeitigen Frühjahr die Kamera gegenüber von dem Adlerhorst installiert, aus dem bisher bereits die Nestbesetzung, die Verpaarung des Elternpaares und die Brut der Schreiadler live ins Internet übertragen worden ist.  Und nun der Schlupf des Adler-Kükens!

Beobachten Sie hier die Aufzucht des Schreiadler-Jungvogels in Echtzeit.

Weil der Mai in Lettland bisher ebenso kalt war wie bei uns in Deutschland, hatte Ugis Bergmanis eigentlich nur noch wenig Hoffnung, dass die Schreiadler vor einer Kameralinse von Adler-TV wirklich zur Brut schreiten würden. Doch am 05. Mai lag das erste Ei im Schreiadler-Nest. Seitdem verließ die Adlerdame das Nest nur noch sehr selten und wurde vom Männchen regelmäßig mit Nahrung versorgt. Ab heute muss das Männchen zwei Schreiadler im Nest versorgen und wenn das Küken immer hungriger wird, muss auch die Schreiadler-Dame dabei helfen.

Die in Lettland installierte webcam ist Teil eines Projektes der Staatlichen Forstverwaltung in Lettland und mit einer deutlich besseren Technik ausgestattet als in den vergangenen Jahren. Einziger Nachteil: Um den Stream störungsfrei beobachten zu können wird zukünftig eine höhere Anforderung an die Internetverbindung gestellt. Doch wenn die Technik mitspielt können die Voraussetzungen für eine spannende Brutsaison mit faszinierenden Naturerlebnissen per Mausklick kaum besser sein. Übrigens: Auf den lettischen Projektseiten berichtet Ugis Bergmanis regelmäßig vom Fortschritt der Brutsaison bei Adler-TV – allerdings ausschließlich auf lettisch.

Bei uns in Deutschland sind Schreiadler nach wie vor vom Aussterben bedroht – daher wird hier auch keine webCam in der Nähe eines der wenigen Horste installiert. Zum Rückgang des Greifvogels haben aber vor allem die Intensivierung der Land- und Forstwirtschaft geführt. Die Deutsche Wildtier Stiftung sucht gemeinsam mit ihren Partnern nach Lösungen, um den Greifvogelschutz in die Bewirtschaftung der land- und forstwirtschaftlichen Flächen zu integrieren. Vorschläge finden Sie dafür u.a. in der  aktuellen Publikation „Schreiadler-gerechte Landnutzung“.

Das erste Ei im Adlernest

Bei Adler-TV gibt es immer wieder Überraschungen: Weil der Mai in Lettland bisher ebenso kalt war wie bei uns in Deutschland, hatte Ugis Bergmanis, der lettische Schreiadlerexperte und Kooperationspartner der Deutschen Wildtier Stiftung, nur noch wenig Hoffnung, dass die Schreiadler vor einer Kameralinse von Adler-TV wirklich zur Brut schreiten würden. Doch am 05. Mai lag plötzlich das erste Ei im Schreiadler-Nest. Seitdem verlässt die Adlerdame das Nest nur noch sehr selten und wird vom Männchen regelmäßig mit Nahrung versorgt. Nun heißt es Daumendrücken, damit bald das zweite Ei gelegt wird und beide erfolgreich zum Ausschlupf kommen. Beobachten Sie hier die Brut der Schreiadler in Echtzeit.

Die in Lettland installierte webcam ist Teil eines Projektes der Staatlichen Forstverwaltung in Lettland und mit einer deutlich besseren Technik ausgestattet als in den vergangenen Jahren. Einziger Nachteil: Um den Stream störungsfrei beobachten zu können wird zukünftig eine höhere Anforderung an die Internetverbindung gestellt. Doch wenn die Technik mitspielt können die Voraussetzungen für eine spannende Brutsaison mit faszinierenden Naturerlebnissen per Mausklick kaum besser sein. Übrigens: Auf den lettischen Projektseiten berichtet Ugis Bergmanis regelmäßig vom Fortschritt der Brutsaison bei Adler-TV – allerdings ausschlieslich auf lettisch.

 

 

 

 

Adler-TV wieder auf Sendung!

Wer den Zug telemetrierter Schreiadler in den vergangenen Wochen im Internet in Echtzeit mitverfolgt hat weiß bescheid: Die meisten Schreiadler haben bereits ihre Brutgebiete in Europa erreicht. Beste Voraussetzungen also, um den Vorhang für die diesjährige Saison von Adler-TV zu lichten. Werfen Sie ab sofort einen live-Blick in den Schreiadlerhorst per webcam.

Neue Technik für schnelles Internet

Für die Brutsaison 2017 hat Ugis Bergmanis, der lettische Schreiadlerexperte und Kooperationspartner der Deutschen Wildtier Stiftung, sogar zwei Bühnen für Adler-TV hergerichtet – eines in einer Fichten und eines in einer Aspe. Die beiden webcams sind Teil eines Projektes der Joint Stock Company “Latvijas valsts meži”, der Staatlichen Forstverwaltung in Lettland und sind mit einer deutlich besseren Technik ausgestattet als in den vergangenen Jahren. Einziger Nachteil: Um den Stream störungsfrei beobachten zu können wird zukünftig eine höhere Anforderung an die Internetverbindung gestellt. Doch wenn die Technik mitspielt können die Voraussetzungen für eine spannende Brutsaison mit faszinierenden Naturerlebnissen per Mausklick kaum besser sein. Der Horst im Fichtennest wurde von einem Schreiadler-Weibchen bereits am 5. April zum ersten mal besucht.

Bühne frei für Adler-TV

In diesem Jahr sind die Schreiadler deutlich früher in ihre Brutgebiete zurückgekehrt als in den vergangenen Jahren. Bereits Mitte März wurden die ersten Exemplare zum Beispiel in der Feldberger Seenlandschaft beobachtet und auch die meisten telemetrierten Schreiadler sind bereits in Europa. Beste Voraussetzungen also, um den Vorhang für die diesjährige Saison von Adler-TV, dem live-Blick in den Schreiadlerhorst per webcam, zu lichten.

Adler-TV Greifvogel Schreiadler

klicken für livestream

AdTV_B2

klicken für livestream

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neue Technik für schnelles Internet

Für die Brutsaison 2016 hat Ugis Bergmanis, der lettische Schreiadlerexperte und Kooperationspartner der Deutschen Wildtier Stiftung, sogar zwei Bühnen für Adler-TV hergerichtet. Die beiden webcams sind Teil eines Projektes der Joint Stock Company “Latvijas valsts meži”, der Staatlichen Forstverwaltung in Lettland und sind mit einer deutlich besseren Technik ausgestattet als in den vergangenen Jahren. Einziger Nachteil: Um den Stream störungsfrei beobachten zu können wird zukünftig eine höhere Anforderung an die Internetverbindung gestellt. Doch wenn die Technik mitspielt können die Voraussetzungen für eine spannende Brutsaison mit faszinierenden Naturerlebnissen per Mausklick kaum besser sein: Bühne 1 von Adler-TV wurde von einem Schreiadler-Weibchen am Vormittag des 10.April zum ersten mal besucht und auf Bühne 2 sind bereits beide Altvögel am Morgen des 09. April gelandet. Seitdem werden sie regelmäßig in Horstnähe beobachtet und bereiten das Nest für die Brut vor.

 

Best of Adler-TV 2011 bis 2014

Seit dem Frühjahr 2011 hat die Deutsche Wildtier Stiftung das webcam-Projekt zum Schreiadler in Lettland unterstützt, bei dem das Brutgeschehen an zwei dortigen Schreiadlerhorsten in Echtzeit ins Internet übertragen wird. Das eigentliche Ziel des Projektes ist, Umfang und Art der Beutetiere, mit denen die Altvögel ihre Küken füttern, zu untersuchen. Im Frühjahr vor der Ankunft der Schreiadler installiert dafür der lettische Schreiadler-Experte und Kooperationspartner der Deutschen Wildtier Stiftung Dr. Uģis Bergmanis an zwei bekannten Horsten je eine versteckte Kamera.

 

Ein Best of Adler-TV aus den Jahren 2011 bis 2014 finden Sie hier.

 

 

 

 

Schlüpfen, fressen, Fliegen lernen: Best of Adler-TV

In der Saison 2015 wird es leider keine Livebilder aus dem Schreiadlerhorst geben: Beide in Lettland mit einer Webkamera vorbereiteten Nester sind in diesem Jahr nicht besetzt. Als einen kleinen Ersatz und als frühzeitige Einstimmung auf eine neue Chance im Jahr 2016  hat die Deutsche Wildtier Stiftung ein „Best Of“ der spannendsten Szenen von Adler-TV aus den letzten Jahren zusammengestellt. Unter anderem können die Attacke eines Habichts auf einen Nestling, der Diebstahl eines unbefruchteten Eis durch einen Kolkraben oder der einsetzende Kainismus kurz nach dem Schlupf des zweiten Kükens beobachtet werden.

 

Das „Best Of Adler-TV“ finden Sie hier.

 

Durch die in diesem Jahr extrem späte Ankunft der Schreiadler in ihren Brutgebieten zeichnete sich eine Enttäuschung bereits seit längerem ab. Der Grund für die europaweit beobachtete extrem späte Rückkehr der Schreiadler liegt wahrscheinlich in der extremen Dürre, die im vergangenen Winter in vielen Überwinterungsgebieten in Afrika geherrscht hat. Auf ihrem Rückflug musste ein großer Teil der Greifvögel einen längeren Aufenthalt in Zentralafrika eingelegt, um Energie zu tanken.

 

Dabei gab es vor einer Woche noch Hoffnung: Das Schreiadler-Weibchen flog an das Nest und konnte für einige Stunden live im Internet beobachtet werden. Wenig später erschien auch das Männchen in Horstnähe: Das Hoffnungsbarometer stieg deutlich an. Doch leider blieben weitere Aktivitäten am Horst bis heute aus. Damit ist die Saison von Adler-TV bereits beendet, bevor sie richtig begonnen hat.